Was unsere Gesellschaft zusammenhält: Vertrauen, Solidarität und Gesundheit als Basis für Resilienz und Demokratie
Deutschland steht vor tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen: Polarisierung, sinkendes Institutionenvertrauen, demografischer Wandel und steigende Belastungen im Sozial- und Gesundheitssystem fordern neue Antworten auf die Frage, was unsere Gesellschaft zusammenhält.
Am 6. November 2025 diskutierten in der Robert Bosch Stiftung in Berlin Expert:innen aus Wissenschaft, Politik, Gesundheitswesen, Kommunen und Zivilgesellschaft, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt auch in Zukunft gelingen kann und welche Rolle ältere Menschen dabei als Wertevermittler:innen und Mitgestaltende spielen.
Aus den Beiträgen sind zehn Thesen für eine starke und generationenübergreifende Gesellschaft entstanden. Sie plädieren für ein neues Altersbild, eine handlungsfähige kommunale Ebene als Schlüsselort des Vertrauens und eine verlässliche Gesundheitsversorgung als Grundlage von Teilhabe und Resilienz.
Das Papier versteht sich als Einladung: an Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, gemeinsam einen Prozess zu gestalten, der Generationen verbindet und Verantwortung neu denkt.