Beratung eines Stadtwerkes bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells zum Aufbau eines Breitbandnetzes mit 45.000 angeschlossenen Haushalten in einer Kooperation mit einem TK-Unternehmen.

Die Situation des Kunden

Unser Kunde strebte den Ausbau neuer Geschäftsfelder an. Aufgrund des wachsenden Bandbreitenbedarfs und früherer Erfahrung im TK-Sektor bestand besonderes Interesse, in diesem Feld wieder aktiv zu werden

Die Herausforderungen

Nachdem die technische Machbarkeit bestätigt wurde, bestand die Herausforderung in der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells, wobei es noch keine Entscheidung gab, ob die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt werden sollte oder nur die Bereitstellung von Infrastruktur. Die Realisierung eines Modells sollte sich zwingend wirtschaftlich darstellen und die Stärken eines kommunalen Unternehmens zielgerichtet nutzen. Gleichzeitig sollten Risiken aus der Vermarktung möglichst vermieden werden.

Das Ergebnis

Im Projekt wurden verschiedene Geschäftsmodelle und deren Möglichkeiten zur Umsetzung geprüft. Die sinnvollste und wirtschaftlichste Variante war die Realisierung einer Partnerschaft mit einem großen Telekommunikationsanbieter, bei der alle Partner ihre Stärken einbringen konnten. In dem partnerschaftlich entwickelten Betreibermodell bringt der regionale Energieversorger sein lokales Know-how und seine Ressourcen als Infrastruktur-Betreiber ein – die Vermarktung wird durch das TK-Unternehmen übernommen.

Neues Geschäftsmodell – Ausbau und Betrieb eines passiven Glasfaser-Breitbandnetzes wirtschaftlich erfolgreich realisiert

Neue Kompetenz unseres Kunden – Technisches Know-how, Bau und Betrieb eines TK-Netzes, Vermarktung von Anschlüssen bei privaten Haushalten

Neue Kunden für unseren Kunden – Das Breitbandnetz nutzende TK-Unternehmen, darüber hinaus neuer Zugang zu über 45.000 Haushalten aufgrund des Glasfaseranschlusses